Tiere als Therapeuten

Mut zu Neuem!

Rinder, Schafe, Ziegen, Esel und Hühner liefern nicht nur Milch, Fleisch, Wolle und Eier. Sie können auch Kinderseelen trösten, Mut machen, Lebensfreude wecken, Aggressionen abbauen und Vertrauen schenken.

Deshalb arbeitet die Ergotherapeutin Barbara Schwar auf ihrem Biobauernhof vlg. Jörglbauer auf der Wölch bei der Therapie mit ihren Tieren.  „Tiergeschützte Intervention am Bauernhof“, kurz TGI genannt, setzt landwirtschaftliche Nutztiere gezielt für pädagogische, therapeutische oder soziale Zwecke ein. Unterstützt wird Frau Schwar bei ihrer Arbeit von der Lebens- und Sozialberaterin Gerlinde Kogler.
Wir Schülerinnen der 3. Klasse der LFS Buchhof konnten beim Besuch am Biobauernhof im Rahmen des kompetenzorientierten Unterrichtes gleich Erfahrungen für mehrere praktische Gegenstände sammeln, nämlich für Landwirtschaft, für Sozialarbeit und für den Freizeitcouch für Kinder und Jugendliche. Und da die tiergestützte Intervention gleichzeitig eine seriöse neue Einkommensschiene für Landwirte ist, die Mut zu Neuem bedeutet, wurde auch unser betriebswirtschaftliches Wissen erweitert.

Bauernhoftiere sind ein Balsam für Herz und Seele!

Die Reise ins Traumland

Traumfänger

Traumfänger sind indianische Kultobjekte, die den Schlaf verbessern. Schlechte Träume sollen im Netz hängen bleiben und nur die guten sollen unseren Schlaf bewachen. Solche Traumfänger kann man passend für jede Jahreszeit für die eigenen vier Wände selbst gestalten und wir, die Schülerinnen der 2a Klasse der LFS Buchhof, haben es ausprobiert. Wir waren mit Spaß und Begeisterung dabei, wir haben Federn und Perlen eingearbeitet und die von den Decken hängenden bunten Reifen schmücken jetzt unsere Zimmer.

Verschönere auch du dein Zuhause mit einem Traumfänger deiner Wahl mit unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung:

Material:

  • Metallreifen 15 cm Durchmesser
  • 5 mm breites Satinband
  • Nadel
  • Garn
  • Perlen
  • Federn
  • Uhu

Zunächst schneidet ihr vom Band gut viereinhalb Meter herab, um den Reifen zu umwickeln. Im nächsten Schritt gebt ihr einen Tropfen Uhu auf den Reifen, um dort den Anfang vom Band zu befestigen. Kurz andrücken und trocknen lassen und schon geht’s weiter. Nun müsst ihr das Band dachziegelartig um den Reifen wickeln bis ihr einmal rundherum seid. Wenn dies bewältigt ist gebt ihr nochmals einen Tropfen Uhu auf den Reifen, und zwar dort, wo ihr aufgehört habt zu wickeln, um das Band am rechten Fleck zu halten. Ist das Band befestigt, nehmt ihr das Reststück, das ihr vom Wickeln noch übrig habt, und bildet damit eine Schlaufe in der Länge die ihr euch wünscht. Nun befestigt ihr das Ende wieder mit Uhu am Ring.

Als nächstes kommt das Garn ins Spiel. Schneidet zunächst drei Meter ab und fädelt es in eine Nadel ein. Ihr könnt das Garn auch doppelt nehmen, wenn es euch sonst zu dünn ist. Nun beginnt ihr mit der Einteilung. Mit einem Lineal und einem Stift messt und markiert ihr die Abstände. Bei unserem 15 cm-Reifen ist der Abstand 6,5 cm, das heißt, ihr macht alle 6,5 cm eine kleine Markierung. Macht mit dem Garn in der oberen Mitte einen Knoten, dort wo die Schlaufe liegt. Nun legt ihr den Faden bei der ersten Markierung einmal ÜBER den Ring, legt ihn einmal außen UM den Ring und fädelt dann von hinten zwischen Faden und Ring hindurch. Strafft diesen ersten Abschnitt nun, indem ihr am Faden zieht. Und dann geht es einfach immer so weiter, ihr macht bei jeder Markierung eine Schlaufe. Um nun den Fadenring zu schließen, also mit dem Anfang zu verbinden, fädelt ihr von hinten durch den ersten Abschnitt und bildet eine Schlaufe direkt unter eurem Anfang. Nun habt ihr gleich große Abschnitte und ihr könnt mit der zweiten Runde beginnen.

Vom Prinzip her funktioniert die zweite Runde genauso wie die erste Runde, nur werden die Schlaufen nicht mehr um den Ring, sondern in die Mitte des Fadens der Vorrunde gesetzt. Mit der ersten Schlaufe „verlegt“ ihr erst einmal den Anfang der Runde auf die Mitte des Fadens. Ab der zweiten Schlaufe entsteht das Muster, das ihr schon aus der ersten Runde kennt. Das Ende der zweiten Runde wird dann wieder genauso geschlossen wie schon bei der ersten Runde: von hinten durch den ersten Abschnitt der Runde und dort eine Schlaufe festziehen. So geht es nun Runde für Runde weiter. Wenn ihr wollt, könnt ihr in das Netz Perlen einarbeiten. Diese werden ganz einfach auf den Faden gefädelt, an die gewünschte Position geschoben und automatisch durch das Schlingen der nächsten Schlaufe fixiert. Wenn ihr das Gefühl habt, euer Traumfänger passt so wie er ist, dann macht die Runde fertig. Anstatt eine neue Runde anzufangen, macht ihr einen Knoten, schneidet das Garn so knapp wie möglich ab und befestigt das Ende mit einem Tropfen Uhu.

Nun kommt die Verzierung ins Spiel. Nehmt drei Fäden des Garns in der Länge die euch gefällt und befestigt diese in der unteren Hälfte eures Traumfängers. Ihr könnt sie gleichmäßig anbringen oder versetzt, wichtig ist nur, dass ihr einen festen Knoten macht. Jetzt könnt ihr nach Belieben Perlen auffädeln, Federn anbringen oder Glöckchen dazu hängen. Am Ende ist wieder ein fester Knoten wichtig. Ist dies geschafft müsst ihr den Traumfänger nur noch an der richtigen Stelle aufhängen.

Viel Spaß beim Nachmachen wünschen die Buchhoferinnen!

Stella und Nelly waren in der Schule!

Anja`s Kälber besuchten den Buchhof!

Als wir im Gegenstand Landwirtschaft und Gartenbau ein Referat halten sollten war es für mich, Anja Salzmann, Schülerin der 1a der LFS Buchhof, sofort klar, dass ich über meine Pinzgauer Rinder reden werde. Mit neun Jahren habe ich mein erstes Pinzgauer Kalb zum Geburtstag bekommen und es war Liebe auf den ersten Blick. Bei mir zu Hause hat jedes Tier einen Namen, jedes wird gestreichelt, und auf manchen Kühen reite ich auch. Wenn meine Eltern zu „anstrengend“ werden verziehe ich mich in den Stall und putze meine Tiere. Diese Tierliebe wird aber auch belohnt! Um mein Referat besonders interessant  zu machen kam mein Papa mit den ca. 1 Monat alten Kälbern Stella und Nelly in die Schule und alle waren begeistert.

Buchhofer Absolvententag 2017

Liebe Absolventinnen!

Schnell ist die Zeit vergangen, viel ist dazwischen passiert, gerne möchten wir gemeinsam plaudern und daher freuen wir uns, euch wieder zu sehen und einige gemütliche Stunden mit euch zu verbringen.

Besonders begrüßen möchten wir unsere Jubiläumsjahrgänge

1941/42
1946/47
1956/57
1966/67
1976/77
1986/87
1995/97
2004/07

die im Abstand von 10 Jahren eingeladen werden, die Schule zu besuchen und ihre Klassenkameradinnen zu treffen und alte Erinnerungen auszutauschen.

Der Absolvententag  ist gleichzeitig die Generalversammlung
des Absolventenverbandes Buchhof

und findet am Freitag, dem 5. Mai 2017 um 13.00 Uhr im Buchhof-Stadl statt.

Programm
* Begrüßung
* Festveranstaltung mit alten und neuen Eindrücken
* Neuwahlen
* Entlastung des Kassiers
* Schulführung
* Kaffee und Mehlspeisen
* Zeit, um die Erlebnisse am Buchhof
Revue passieren zu lassen

Die Generalversammlung ist laut §9 Abs. 7 der Satzung ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig.                                               

Auf eurer Kommen freuen sich die Obfrau des AV Elisabeth Treffer mit FD Ing. Elfriede Größing und das gesamte Buchhof-Team!

Unser Buchhofer Obstgarten

Damit wir wieder schönes Obst haben ……..

Das Lavanttal ist bekannt für gutes Obst und auch die LFS Buchhof hat einen wunderbaren Obstgarten. Damit das so bleibt haben wir in der letzten Landwirtschaftspraxis unsere Obstbäume geschnitten. Outdoor-Unterricht ist immer ein Hit. Unterstützt wurden wir dabei von Herrn Kügele und Herrn Perchtold vom Maschinenring, wofür wir uns herzlich bedanken.
PS: Der Abfall gibt einen wunderbaren Osterhaufen!

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommt ein Vogerl geflogen …

Ein beflügelter Vormittag!

Um das Zertifikat „Freizeitcouch für Kinder und Jugendliche“ zu bekommen besuchte ich, Klarissa Schrittesser, für ein Projekt die Kinder im Kindergarten St. Margarethen. Wir begannen unter der Leitung von Frau Klade mit einem Sitzkreis, der schon für große Aufregung sorgte. Da das Projektthema „Zugvögel“ war, gingen wir bald in kleineren Gruppen in den Nebenraum „Malibu“, wo die Kinder versuchten Vögel zu erkennen. Beim Basteln entstanden wunderbare, bunte Vögel. Jede Bastelei war individuell und jedes Kind hatte ein Lächeln auf den Lippen, als ihr „Vogerl“ endlich fertig war. Abschließend spielten wir und der Vormittag klang mit einer kleinen Aufführung der Kinder aus.
Dieser Tag wird mir noch lange in Erinnerung bleiben!