Die Reise ins Traumland

Traumfänger

Traumfänger sind indianische Kultobjekte, die den Schlaf verbessern. Schlechte Träume sollen im Netz hängen bleiben und nur die guten sollen unseren Schlaf bewachen. Solche Traumfänger kann man passend für jede Jahreszeit für die eigenen vier Wände selbst gestalten und wir, die Schülerinnen der 2a Klasse der LFS Buchhof, haben es ausprobiert. Wir waren mit Spaß und Begeisterung dabei, wir haben Federn und Perlen eingearbeitet und die von den Decken hängenden bunten Reifen schmücken jetzt unsere Zimmer.

Verschönere auch du dein Zuhause mit einem Traumfänger deiner Wahl mit unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung:

Material:

  • Metallreifen 15 cm Durchmesser
  • 5 mm breites Satinband
  • Nadel
  • Garn
  • Perlen
  • Federn
  • Uhu

Zunächst schneidet ihr vom Band gut viereinhalb Meter herab, um den Reifen zu umwickeln. Im nächsten Schritt gebt ihr einen Tropfen Uhu auf den Reifen, um dort den Anfang vom Band zu befestigen. Kurz andrücken und trocknen lassen und schon geht’s weiter. Nun müsst ihr das Band dachziegelartig um den Reifen wickeln bis ihr einmal rundherum seid. Wenn dies bewältigt ist gebt ihr nochmals einen Tropfen Uhu auf den Reifen, und zwar dort, wo ihr aufgehört habt zu wickeln, um das Band am rechten Fleck zu halten. Ist das Band befestigt, nehmt ihr das Reststück, das ihr vom Wickeln noch übrig habt, und bildet damit eine Schlaufe in der Länge die ihr euch wünscht. Nun befestigt ihr das Ende wieder mit Uhu am Ring.

Als nächstes kommt das Garn ins Spiel. Schneidet zunächst drei Meter ab und fädelt es in eine Nadel ein. Ihr könnt das Garn auch doppelt nehmen, wenn es euch sonst zu dünn ist. Nun beginnt ihr mit der Einteilung. Mit einem Lineal und einem Stift messt und markiert ihr die Abstände. Bei unserem 15 cm-Reifen ist der Abstand 6,5 cm, das heißt, ihr macht alle 6,5 cm eine kleine Markierung. Macht mit dem Garn in der oberen Mitte einen Knoten, dort wo die Schlaufe liegt. Nun legt ihr den Faden bei der ersten Markierung einmal ÜBER den Ring, legt ihn einmal außen UM den Ring und fädelt dann von hinten zwischen Faden und Ring hindurch. Strafft diesen ersten Abschnitt nun, indem ihr am Faden zieht. Und dann geht es einfach immer so weiter, ihr macht bei jeder Markierung eine Schlaufe. Um nun den Fadenring zu schließen, also mit dem Anfang zu verbinden, fädelt ihr von hinten durch den ersten Abschnitt und bildet eine Schlaufe direkt unter eurem Anfang. Nun habt ihr gleich große Abschnitte und ihr könnt mit der zweiten Runde beginnen.

Vom Prinzip her funktioniert die zweite Runde genauso wie die erste Runde, nur werden die Schlaufen nicht mehr um den Ring, sondern in die Mitte des Fadens der Vorrunde gesetzt. Mit der ersten Schlaufe „verlegt“ ihr erst einmal den Anfang der Runde auf die Mitte des Fadens. Ab der zweiten Schlaufe entsteht das Muster, das ihr schon aus der ersten Runde kennt. Das Ende der zweiten Runde wird dann wieder genauso geschlossen wie schon bei der ersten Runde: von hinten durch den ersten Abschnitt der Runde und dort eine Schlaufe festziehen. So geht es nun Runde für Runde weiter. Wenn ihr wollt, könnt ihr in das Netz Perlen einarbeiten. Diese werden ganz einfach auf den Faden gefädelt, an die gewünschte Position geschoben und automatisch durch das Schlingen der nächsten Schlaufe fixiert. Wenn ihr das Gefühl habt, euer Traumfänger passt so wie er ist, dann macht die Runde fertig. Anstatt eine neue Runde anzufangen, macht ihr einen Knoten, schneidet das Garn so knapp wie möglich ab und befestigt das Ende mit einem Tropfen Uhu.

Nun kommt die Verzierung ins Spiel. Nehmt drei Fäden des Garns in der Länge die euch gefällt und befestigt diese in der unteren Hälfte eures Traumfängers. Ihr könnt sie gleichmäßig anbringen oder versetzt, wichtig ist nur, dass ihr einen festen Knoten macht. Jetzt könnt ihr nach Belieben Perlen auffädeln, Federn anbringen oder Glöckchen dazu hängen. Am Ende ist wieder ein fester Knoten wichtig. Ist dies geschafft müsst ihr den Traumfänger nur noch an der richtigen Stelle aufhängen.

Viel Spaß beim Nachmachen wünschen die Buchhoferinnen!

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